Mediabuyer

Berufsbild Mediabuyer – Alles, was man wissen muss

Die zentrale Aufgabe eines Mediabuyers besteht darin, die komplette Verwaltung von Media-Kampagnen abzuwickeln. Dazu gehören folgende Aspekte:

• Der Mediabuyer muss die Analyse, das Controlling sowie das Reporting von Linkmarketingkampagnen übernehmen.
• Zu den wesentlichen Aufgaben gehören auch Einkauf sowie Beschaffung verschiedener Marketingmaßnahmen sowie die Verhandlungen mit potenziellen neuen Verhandlungspartnern.
• Des Weiteren fallen in den Aufgabenbereich eines Mediabuyers die Betreuung sowie der Ausbau von bestehenden Kooperationen.
• Die ständige Beobachtung des Marktes, der Wettbewerber und aktueller Trends rundet das Aufgabenprofil ab.

Welche Qualifikationen sind für den Beruf des Mediabuyers erforderlich?

Wer als Mediabuyer arbeiten möchte, sollte im günstigsten Fall ein Studium der Wirtschaftswissenschaften oder der Wirtschaftsinformatik mit dem Schwerpunkt Marketing absolviert haben. Als Alternative für den Einstieg in den Beruf bieten sich eine vergleichbare Ausbildung sowie relevante Berufserfahrungen an. Und dieser Schritt lohnt sich auch finanziell, denn immerhin verdient ein Mediabuyer zwischen 40.000 und 45.000 Euro pro Jahr.

Welche Kompetenzen benötigt ein Mediabuyer?

Zu den wichtigsten Skills, die ein Mediabuyer mitbringen muss, zählt eine rasche Auffassungsgabe. Des Weiteren sollte ein Mediabuyer über ausgezeichnete EDV-Kenntnisse verfügen und zudem teamfähig sein. Der Grund: Ein Mediabuyer muss immer wieder mit wechselnden Teams zusammenarbeiten, deren Produkte Käufer finden sollen. Denn oft sind die Ansprüche der Entwickler weit von der betriebswirtschaftlichen Realität entfernt. In diesem oder einem vergleichbaren Fall nimmt der Mediabuyer eher eine Moderatorenrolle ein, der versucht, die verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bringen.

Abgerundet wird das Anforderungsprofil von einer hohen Belastbarkeit, einem Höchstmaß an Flexibilität sowie durch ein gutes Zeitgefühl.

Die Aufgaben im Detail

Welche Aufgaben auf einen Mediabuyer zukommen, hängt stark vom Unternehmen ab, in dem er beschäftigt ist. Folgende Aufgaben gelten als besonders wichtig, vor allem, wenn das Gehaltsgefüge stimmen soll.

Welche Funktion kann ein Mediabuyer übernehmen?

Die Funktion, die ein Mediabuyer im Unternehmen übernehmen kann, ist so vielfältig wie das Berufsbild an sich. So kann ein Mediabuyer ebenso Aufgaben in der Geschäftsführung übernehmen, wie er auch in größeren Unternehmen ins Projektmanagement einsteigen kann. Hier hat der Mediabuyer einen nicht unwesentlichen Vorteil: Noch während die Kollegen ein Produkt entwickeln, kann er sich bereits Gedanken über die Vermarktung machen. Weil beim Mediabuyer außerdem alle Fäden zusammenlaufen, kann er gegebenenfalls auch einige Impulse für die weitere Entwicklung eines Produktes setzen und die Kampagnen, die er im Online-Marketing vorbereitet, entsprechend steuern.

In welchen Branchen sind Mediabuyer gefragt?

Grundsätzlich haben Multimedia-Agenturen stets einen hohen Bedarf an guten Mediabuyern, alternativ bieten auch Dienstleister aus der Internet-Branche Beschäftigungsmöglichkeiten. Weitere potenzielle Arbeitgeber sind klassische Werbeagenturen und SEO-Agenturen, deren Aufgabe darin besteht, die Seiten ihrer Kunden in den Suchmaschinen nach vorne zu bringen.

Welche Aufgaben erwarten einen Mediabuyer?

Der Mediabuyer darf als wahrer Tausendsassa im Bereich des Social Marketing gelten. Unter anderem umfassen nämlich folgende Aufgaben sein Tätigkeitsgebiet:

• Die Erstellung von Content: Ganz gleich, ob es sich um Artikel, Listen, Videos oder Fotos handelt, es kommt darauf an, dass die Seitenbesucher länger auf der Seite verweilen oder diese eher finden. Die Aufgabe eines Mediabuyers besteht also nicht zuletzt darin, genau die Inhalte zu liefern, die von den Nutzern der Seite gefordert werden. Der Mediabuyer muss sich also auch darum kümmern, dass sein Team Inhalte produziert, die sich auf dem Markt als erfolgreich durchsetzen.
• Die strategische Planung: Bevor ein Mediabuyer alle verfügbaren Plattformen nutzt und darauf posted, sollte er zunächst eine Social Media Strategie entwickeln. Das bedeutet: Anhand der vorgegebenen Ziele des Unternehmens legt der Mediabuyer fest, auf welchen Plattformen was veröffentlicht wird.
• Neben der Entwicklung einer tragfähigen Strategie muss der Mediabuyer zudem in der Lage sein, mit der sich entwickelnden Community zu kommunizieren. Dadurch lässt sich auch ein eventueller Image-Schaden bestmöglich abwenden.
• Das analytische Denken: Inhalte zu publizieren und auf die Kommentare der Nutzer zu reagieren ist aber noch nicht alles. Denn hinter einem Instagram-Account oder einer Facebook-Seite steckt in der Regel eine ausgeklügelte Strategie. Weil natürlich auch das für eine Kampagne vorgesehene Budget eingehalten werden sollte, müssen die umgesetzten Schritte besonders genau analysiert werden.
• Wie ist es um die Management-Qualitäten bestellt? Im günstigsten Fall sollte das Spezial Media Team in einem Unternehmen aus mehreren Personen bestehen. In diesem Fall – das ist in erster Linie bei größeren Unternehmen der Fall, gehört auch das Führen und das Managen der Mitarbeiter zum Aufgabenbereich eines Mediabuyers. Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt besteht darin, sämtliche Kommunikations-Maßnahmen der unterschiedlichen Abteilungen intern zu koordinieren und nach außen hin abzustimmen. Selbiges gilt natürlich ebenso für die Kommunikation auf sozialen Plattformen, wofür der Mediabuyer zumindest teilweise verantwortlich ist.
• Damit aktuelle Entwicklungen nicht vergessen werden: Zu den größten Herausforderungen in der digitalen Welt gehört es, sich ständig auf dem Laufenden zu halten, weil sich permanent irgendetwas ändert. Für die Fortbildung können Weiterbildungsangebote Dritter ebenso in Anspruch genommen werden wie eigene Recherche-Angebote.

So ist ein neues Berufsbild entstanden

Ursprünglich wurden die Aufgaben, die ein Mediabuyer zu erfüllen hat, entweder dem Management oder der Marketing-Abteilung zugeschlagen. Inzwischen gibt es aber eine Vielzahl von Lehrgängen mit dem Ausbildungsziel Mediabuyer. Möglich ist die entsprechende Ausbildung etwa über ein Fernstudium oder über einen Diplom-Lehrgang.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten stehen offen?

Einem Mediabuyer stehen zahlreiche Möglichkeiten zur beruflichen Weiterbildung offen. Allerdings macht es nur wenig Sinn, sich auf das nächstbeste Angebot zu stürzen. Denn die Weiterbildung sollte auch thematisch Sinn machen und die Fähigkeiten, die ein Mediabuyer mitbringt, noch verstärken. Mögliche Schwerpunkte, in denen sich das Wissen noch erweitern lässt, sind beispielsweise die Bereiche Online Marketing, SEO oder Mediendesign. Weil sich dieser Markt kontinuierlich weiterentwickelt, gibt es für die Betroffenen entsprechend ständig etwas Neues zu lernen.

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